Die
Taufe wird von den meisten Eltern in den
ersten 6 Lebensmonaten eines Kindes geplant.
Sowohl für die Eltern wie auch für das Taufkind
ist die Taufe ein wichtiges Fest bei dem es um
weit mehr geht als um die
Taufgeschenke.
Doch warum erbitten so viele Eltern die Taufe
für ihre Kinder?
Zunächst, weil sie ihre Kinder christlich
erziehen wollen. Kein christliches Sakrament wie
etwa die Erste Heilige Kommunion oder gar die
kirchliche Hochzeit wird gegeben ohne das der
Anwärter getauft wäre. Das führt sogar so weit
das Menschen die keiner Konfession angehören,
sich im Vorfeld einer Hochzeit taufen lassen,
weil sie eine
kirchliche Hochzeitszeremonie
wünschen. Die Taufe von Erwachsenen findet meist
in einem normalen Gottesdienst statt und es gibt
auch nicht so viele Taufgeschenke wie bei der
Taufe eines Kindes. Eines haben jedoch die
Erwachsenentaufe und die Kindertaufe gemeinsam:
die Paten.
Der Taufring als beliebtes Taufgeschenk
und Geburtsuhr als Schmuck Anhänger
Die Paten sollen dem Kind oder dem Erwachsenen
auf seiner spirituell, religiösen Entwicklung
zur Seite stehen und dafür sorgen, dass diese im
Sinne der Kirche verläuft. Diese besondere
Aufgabe ist weit mehr, als das Kind bei der
Taufe mit Taufgeschenken zu bedenken. Sie
bedeutet Zeit zu haben für die kleinen und
großen Fragen, die sich dem Täufling im Laufe
seiner Entwicklung stellen. Es bedeutet da zu
sein für das Kind in Kontakt mit ihm zu bleiben
und dafür zu sorgen, dass der Täufling den
rechten Weg im Leben findet. Man sollte sich
schon genau mit diesen Anforderungen
auseinandersetzen, bevor man sich dieser
Lebensaufgabe stellt.

Schmuck Anhänger betender Engel
Auch für die Eltern ist die Wahl der Taufpaten
von großer Wichtigkeit, weswegen der Pate nicht
aufgrund der zu erwartenden Taufgeschenke
ausgesucht werden sollte. Denn der Taufpate
soll, wenn den Eltern etwas zustößt, die
Verantwortung für das Kind annehmen und es im
Sinne der Eltern weiter erziehen. Natürlich
beschäftigt sich niemand gerne mit der Frage,
was mit seinen Kindern passiert, wenn ihm etwas
zustößt. Aber es lohnt sich darüber
nachzudenken, denn es schenkt allen Beteiligten
Sicherheit.


Schmuck Anhänger Fisch als christliches Symbol -
Symbolschmuck
Wie schnell ist schon ein Unglück geschehen? Und
wie sehr würde man sich für diesen Fall
wünschen, man hätte einen
verantwortungsbewussten Taufpaten gewählt. Einen
der sich wirklich kümmert um sein Patenkind und
nicht versucht sich durch große Taufgeschenke,
Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke
freizukaufen. So wählt man den Paten am besten
anhand zuvor aufgestellter Kriterien aus.
Zunächst erstellt man eine Liste, in der man
klar ausdrückt, welche Eigenschaften man sich
von einem Paten wünscht. Soll der Pate bereits
eine Familie haben, in welche das Kind
aufgenommen werden kann? Wie regelmäßig soll der
Pate in die Kirche gehen? Denn es gibt Eltern
die eine Taufe aufgrund der schönen Zeremonie
und der
Taufgeschenke durchführen lassen, obwohl
ihnen klar ist, dass sie keine religiöse
Erziehung ihres Kindes wünschen. Solche Eltern
wählen dann am besten einen Paten von dem sie
wissen, dass er nicht sonderlich religiös ist.
Da es sonst im Laufe der Erziehung des
Taufkindes zu Differenzen kommt.
Doch wer darf eigentlich Pate werden?
Beschränkte sich die katholische Kirche in den
letzten Jahren darauf nur Personen als Paten
zuzulassen, die selbst katholisch waren, dürfen
heute auch evangelisch getaufte Paten bei einer
katholischen Taufzeremonie werden. Jedoch nur,
wenn ein weiterer Pate bestimmt wird, der
katholisch ist. In der evangelischen Kirche wird
dies weniger streng gehandhabt. Hier darf jeder
der entweder katholisch oder evangelisch getauft
wurde Pate werden. Die Paten müssen mindestens
14 Jahre alt sein, denn ab diesem Alter sind sie
religiös gesehen keine Kinder mehr.